Auch wenn Torsten es immer mal wieder bezweifelt: ich hatte Mathematik als Leistungskurs. Das muss ich vorausschicken, zum Verständnis von dem was ich jetzt am Ende dieser Reise schreibe. Es geht um das Titelbild für diese Reise, ein Schachbrett auf das es Nägel regnet. Gefunden hatte ich dies zufällig im Internet.

Dort wurde bei dem Experiment auf die Monte Carlo Simulation verwiesen, mit deren Hilfe (und entsprechend rechenstarken Computern) auch der Ausgang eines Schachturniers berechnet werden könnte. Diese Simulation beruht auf dem Nadelproblem des in der Überschrift genannten Herrn Buffon.
Nun ja, für das was Herr Buffon bereits im 18. Jahrhundert mit Nadeln beschrieb, bräuchte man recht viele identisch lange Nadeln und eine ebene Unterlage mit parallelen Hilfslinien in gleichem Abständen. Auf diese Fläche werden nun möglichst viele der identisch langen Nadeln zufällig verstreut und gezählt wieviele Nadeln die Hilfslinien kreuzen. Falls der Abstand der Hilfslinien „d“ gleich der Länge „L“ der Nadeln ist, so erhält man eine Näherung von „pi“, indem man die Anzahl aller genutzten Nadeln mit 2 multipliziert und durch die Anzahl der Nadeln teilt, die eine Hilfslinie kreuzen.
Mir war dieser Herr Buffon vorher nicht bekannt, lediglich sein Namensvetter Gianluigi, der gutaussehende ehemalige Torhüter der italienischen Fussballnationalmannschaft.
Die 320 km von Kassel bis nach Hause waren im Vergleich zu gestern etwas entspannter; kein Stau am Elbtunnel und durch Torstens schnelle Entscheidung und unser KI-Navigationssystem „Waze“ konnten wir einen langen Stau wegen eines Unfalls und teilweiser Sperrung der A7 in einer Baustelle bei Hildesheim genial umfahren. Der letzte Akt dieser Reise war, den Kühlschrank zu füllen, um eine drohende Hungersnot abzuwenden.
