Heute um 9h30 ging es für Torsten los, mit Weiß gegen einen Schweizer vom Schachclub Buchs (liegt an der westlichen Grenze von Liechtenstein).

Nicht alle Turnierteilnehmer sind im Hotel abgestiegen, es ist aber trotzdem gut voll und beim Frühstück lief nicht alles rund: der Samowar fürs Teewasser war leer, keine Frühstücksteller zu sehen und um einen kleinen Löffel fürs Müsli musste ich regelrecht betteln. Es irrten viele Gäste auf der Suche nach Hardware (Besteck, Gefäße) sowie Sitzplätzen rund ums Früstücksbuffet. OK, Wochenende plus Schachturnier macht die Hütte voll, aber nur eine Person für Nachschub und Abräumen ist halt ein wenig wenig. Wird hoffentlich ab morgen besser.

Da wir gestern auf der Schiffstour ausreichend Sonne getankt hatten, suchte Petra sich & ihrem Krimi nach dem Frühstück ein schattiges Plätzchen und erwartete (hoffentlich) eine Sieg-Meldung von Torsten.

Und siehe da, diese Meldung kam dann schon um 11h30… somit hatten wir heute viel gemeinsame Zeit.

Laut Wetterbericht war heute noch ein perfekter Tag für einen Ausflug, z.B. mit der Seilbahn auf den Bregenzer „Hausberg“, den Pfänder, denn die Vorhersage sagt weniger üppige Temperaturen für die kommenden Tage voraus. Also ging es rauf auf 1.064 Meter mit Ausblick auf den Bodensee, Österreich, Deutschland, die Schweiz und auf mehr als 200 Alpengipfel. Auch den größten Zufluss des Bodensees – den Rhein – kann man von dort sehen. Natürlich war es oben gut besucht, aber egal. Bei T-Shirt-Wetter genossen wir den Ausblick bei Kaffee und Kuchen. Nach einer kurzen Wanderung – mit extremer Steigung von 24% am Ende – mussten die verbrauchten Kalorien in einem Café am See nachgefüllt werden.

Als am Nachmittag die Paarungsliste für die 2. Runde veröffentlicht wurde, musste Torsten erstmal schlucken: es geht gegen einen IM (Internationaler Meister) von den *Faroer Inseln* mit einer Wertungszahl von über 2.200 (Torsten hat 1.951). Also deutlich keine Laufkundschaft. Torsten ist eigentlich nur beim Schach abergläubisch; z.B. wird der Kugelschreiber nach einer verlorenen Partie ausgetauscht, genauso wie die Fliege. Morgen sollen ihn also der Kuli und die Fliege von heute am Brett beflügeln. Mal gucken …

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