Ein schnelles Remis und Leuchttürme
Ooops, Torsten tauchte heute bereits um 11h15 wieder auf. Ein schnelles Remis im „Meditationsraum“. Es war ihm dort zu warm und Torstens Auge hat wieder gezwickt. Beides nicht nützlich für die Konzentrationsfähigkeit, aber gut für unseren geplanten Ausflug zum Kap Arkona und das Wetter war ebenfalls perfekt dafür. Kurz nach der Wende konnte man noch bis zu den Leuchttürmen mit dem Auto fahren; jetzt muß man in Putgarten parken (ca. 2km von den Leuchttürmen weg). Aber unser Plan war ja auch, dort eine kleinere Wanderung zu unternehmen.
Auf dem Weg nach Putgarten überquert man eine schmale Landbrücke und hat rechts die Ostsee & links den Großen Jasmunder Bodden; an einigen Krüppelkiefern am Straßenrand vor Juliusruh haben (wohl Einheimische) Weihnachtsbaumkugeln angehängt, die fröhlich im Wind hin- und herschwankten.
Bei frischen 4°C und einer leichten Brise stiefelten wir vom Parkplatz los in Richtung der zwei Leuchttürme und: der Grössere (neuere) ist eingerüstet, den Lärm der Bauarbeiten trug der Wind weit in die flache Landschaft. Ich hab‘ den ganzen eingerüsteten Leuchtturm mittels KI mal eben vom Foto gelöscht.
Also konnte man auch nicht über die laut Schild angegebenen 164 Stufen nach oben gehen und die Aussicht geniessen. Egal, wir sind gemütlich den Rundweg über das Kap und das kleine Fischerdorf Vitt spaziert, mit einigen Stopps an der Steilküste. Ähnlich wie am Kaiserstuhl gibt es auch an diesem Teil der Steilküste Abbrüche und es ist z.B. der Weg am Strand um das Kap deswegen gesperrt.
Durchgewärmt hat uns kurz vor dem Parkplatz ein Kaffee (plus Kuchen) in einem Hofcafé. Ein gelungener Ausflug, auch wenn sich meine Hüfte permanent gemeldet hat.

