Sechs Kissen

Auf unserem Hotelbett wird es so langsam eng. Es fing mit den standardmäßigen 4 Kissen an, alle sehr weich. Zu weich für mich, also bat ich an der Rezeption um ein härteres Teil, was auch prompt auf dem Bett aufschlug und ich konnte deutlich besser schlafen. Heute morgen meinte Torsten „ich will auch so ein Kissen“. Als Managerin kümmerte ich mich sofort um sein Anliegen und somit tauchte Kissen Nr. 6 im Laufe des Tages auf.

Heute wählte Torsten für seine Partie gegen einen sehr schweren Gegner aus Regensburg ein schwarz-weißes Outfit mit bunter Fliege und gesellte sich kurz vor 10h frohen Mutes zu den „Meistern“. Gegen den gewaltigen Regenburger (fast 2m und mindestens 120 kg) hatte er bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft schon mal ein Remis erzielt und hoffte heute auf eine ähnlich gute Performance. Vielleicht hilft es ja, daß die Partie an Brett 14 stattfindet, ist doch die 14 meine Lieblingszahl. Wer Torsten kennt, weiß ja, daß er sich (auch beim Schach) nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen läßt.

Nach 4,5 Stunden guckten die Beiden noch immer aufs Brett; leider war kurz danach keine Butter mehr auf Torstens Brot und die Punkte-Ausbeute steht wieder bei 50 Prozent (also im Soll). Morgen werde ich wieder meinen Einfluß auf das Outfit geltend machen und bestimmt füllt sich dann sein Punkte-Konto wieder.

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